Musikalisches Feuerwerk 2015

   
   

THE MARYLAND JAZZ BAND OF COLOGNE

(DEUTSCHLAND)

1959 als Schülerband gegründet, war die Band mit grossem Erfolg bis 1967 im deutschen Raum tätig. Nach einer schöpferischen Pause wurde die Band 1975 wieder begründet, es waren dieselben Musiker wie in den Anfangsjahren. Mit der zunehmenden Auseinandersetzung mit den Wurzeln des Jazz erfolgte die „Hinwendung zum Schwarzen New Orleans Jazz“. Es wurde zudem verstärkt Wert auf ein gutes Entertainment gelegt. Die hauptsächlichsten und wichtigsten Vorbilder kommen aus den Reihen der aus der Nachfolge der Bud Johnson Band entstandenen Preservation Hall Bands.

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UROS PERIC & FRIENDS

(SLOWENIEN)

Uros Peric, unter Freunden auch Perry genannt, ist ein slowenischer Musiker, der weit über die Landesgrenzen raus bekannt wurde durch seine einzigartigen Interpretationen von Lieder aus dem goldenen Zeitalter des Blues, Soul und Jazz. Nebst vielen Einflüssen von grossen Musikern und Interpreten der damaligen Zeit hat ihn der legendäre Ray Charles am meisten geprägt. Perry hat bereits auf drei Kontinenten gespielt, in Europa, den USA und in Afrika. Seine Art zu singen, sein Pianospiel und sein swingiger Rhythmus löst beim Publikum immer unglaubliche Begeisterungsstürme aus. Perry liebt es, Jazz, Blues, Soul, Gospel und Country zu zelebrieren. In der Vergangenheit beeinflusste ihn am meisten die Musik des legendären Ray Charles, Nat King Cole, Aretha Franklin, Billie Holiday, Otis Redding, Hank Crawford, David Fathead Newman und Quincy Jones. Heute ist Perry ein äusserst angesehener Sänger der weltweit populären Lieder von Ray Charles. Genau genommen ist Perry ein seltener weisser männlicher Sänger mit der Stimme eines schwarzen Jazzsängers. Er ist aber auch ein begnadeter Liederschreiber. Unzählige seiner Werke sind auch an seinen Konzerten zu hören.

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PAOLO ALDERIGHI TRIO & SPECIAL GUEST STEPHANIE TRICK

(Italien, USA)

Die jungen Swing- und Stride Pianisten Stephanie Trick aus St. Louis, Missouri und Paolo Alderighi aus Milano bilden ein vier Hand Jazz Piano Duo das die Themen der Swingt Area gespickt mit Ragtime und Blues interpretiert. Obwohl stilistisch unterschiedlich, Stephanie orientiert sich an Fats Waller, J.P. Johnson sowie Albert Ammonds und Paolo an Errol Garner, Earl Hines und Teddy Wilson, fanden sie sich sofort zusammen um die Vielfalt des Swing- und Stride-Pianospiels in höchster Vollendung zu demonstrieren. Seit 2010 treten sie zusammen mit grossem Erfolg in ganz Europa, den USA und Japan auf. Unterstützt werden die beiden bei einigen Konzerten während des Festivals auch von Freunden am Bass und am Schlagzeug.

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THE FALLEN HEROES

(ENGLAND)

Die Brüder Emile und Ben Martyn gründeten die Band „The Fallen Heroes“ nach ihrer Rückkehr nach Europa; zuvor hatten sie viele Jahre in New Orleans gelebt. Die Band spielt jene Musik, die sie liebt: Blues, Jazz mit New Orleans Street Beat. Sie beziehen ihre Einflüsse sowohl vom New Orleans Rhythm and Blues der alten Schule als auch vom moderneren urbanen Stil der letzten Jahrzehnte. Der instrumentale „Sound“ der Band ist mit Saxophon, Trompete, Klavier, Schlagzeug und Bass aufgebaut. Dazu kommt ihr Sänger Ben Martyn, der auch eigene Songs schreibt, die sich als noch populärer erweisen als die interpretierten Klassiker. Die Band ist schon verschiedentlich bei internationalen Jazzfestivals und sogar in TV-Sendungen aufgetreten. Show-Einlagen sind das Markenzeichen dieser Gruppe. Die Band verfügt über eine ungeheure Energie, ist optisch sehr ansprechend und wendet sich vor allem an jüngere Zuhörer, damit diese faszinierende Musik eine Chance hat zu überleben und noch viele Menschen begeistern wird. Diese Formation gehört schon zum „Inventar“ unseres Festivals.


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ZYDECO ANNIE & SWAMP CATS

(Deutschland)

 

Die international bekannte Musikerin Anja Baldauf alias ZYDECO ANNIE hat sich auf einer ihrer zahlreichen Konzertreisen rund um den Globus in die Cajun- und Zydecomusik Louisianas verliebt. Mit jedem Lied erzählt Sie vom DEEP SOUTH Louisianas und trägt diese Magie weiter. Die Weite der Baumwollplantagen, heisse Nächte in den Bars von New Orleans, kreolische Lebensfreude, mystische Voodoo Klänge aus den Sümpfen, dorthin entführt Sie Zydeco Annie mit Ihrer Formation. Swamp Cats – längst gilt die Band als eine der besten europäischen Cajun- und Zydecobands. Sie spielen die Musikvielfalt Louisianas, stampfenden Zydeco, traditionellem Cajun, gefühlvollen Blues, und Grooves wie aus dem Mardi Gras und bereichern diese Musik mit Ihren Wurzeln und tollkühnen Arrangements.

Mit unglaublicher Spielfreude gepaart mit hoher Qualität ziehen sie jedes Publikum in ihren Bann. Lassen Sie sich mitreissen von purer Lebensfreude voller Spirit und Leidenschaft mit ZYDECO ANNIE & SWAMP CATS.

 

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THE CREOLE CLARINETS feat. DENISE GORDON

(Deutschland, England)

Die kreolische Bevölkerungsgruppen Nord- und Mittelamerikas entstand aus der Vermischung afrikanischer Sklaven und französischer und spanischer Einwanderer. Sie prägt entscheidend den kulturellen Charakter der Stadt New Orleans und der Karibik. Die Entstehung des Jazz, des Calypsos oder Beguines wären ohne sie ebenso undenkbar wie die einmalige Küche dieser Gegend.

In einer musikalischen Reise führt die Band den Zuschauer durch die Geschichte und Lebensweise der Kreolen. Es erklingt die bezaubernde Musik von Martinique und Guadeloupe, die Kompositionen der kreolischen Meister des Jazz wie die Jelly Roll Mortens, Armand Pirons oder Kid Orys. Einen besonderen Platz nehmen die grossen kreolischen Klarinettisten New Orleans, Sydney Bechet, Barney Bigard, Jimmie Noone und Albert Nicolas mit der Sängerin Denise Gordon – Shootingstar aus der europäischen Gospel- und Jazzszene – ein.

 

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LARRY’S BLUES BAND

(Schweiz)

Da ist einmal „Bluesdoctor“ Larry Schmuki (Guitars, Vocals), der den Blues im Griff und im Blut hat. Aufgewachsen in Wald, dem damaligen Zentrum der Textilfabriken. Ein amerikanischer Bluesmusiker lobte Larry mit folgenden Worten: „Man hört es, du hast Baumwolle zwischen den Zehen“. In der Schweiz gibt es nicht viele Musiker, die für den Inbegriff des Blues stehen. Doch wenn jemand diese Bezeichnung verdient, dann ist das sicher Larry Schmuki, seit weit über 40 Jahren mit diversen Bands on the road. Auch als Studiomusiker ist Larry auf vielen CD’s als Gitarrist anzutreffen. Mit dabei ist auch Markus Frische (E-Bass, Kontrabass, Vocals) als cooler Tieftöner und Bassist der Spitzenklasse. Er spielte bereits Ende der 60iger Jahre mit Larry zusammen und spielte schon mit sehr unterschiedlichen Acts: wie mit der Jazz-Fusion-Gruppe Sofa im Hauptprogramm des Jazz-Festival Montreux. Und da ist noch der subtile Drummer Beat Aschwanden. Beat hat jeden Beat drauf.

 

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GUILLAUME NOUAUX TRIO

(Frankreich)

 

begonnen und dieses (auch im klassischen Stil) mit den Höchstnoten abgeschossen. Natürlich spielte er schon viele Jahre zuvor Schlagzeug, genauer seit er acht Jahre alt war.

Während des Studiums trat er ununterbrochen mit bekannten Orchestern in und um Paris auf, unternahm bereits Tourneen durch Europa und die USA. Er besucht regelmässig New Orleans und wird schliesslich Mitglied der Band von Evan Christopher aus New Orleans.

Bis heute machte Guillaume über 70 CD’s und spielte mit Leroy Jones, Warren Vaché, Chuck Berry, Donald Harrison und vielen anderen. Von 2005 bis 2007 gewann Guillaume ununterbrochen den Preis der Academie du Jazz für das beste Album.

Seine Musiker im Trio zählen ebenfalls zu den Besten in Europa und werden unsere Gäste allesamt begeistern.


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THE REVIVALISTS

(Niederlande)

Ihre Musik ist im tiefen Süden der USA, im Mississippi-Delta und in New Orleans, verwurzelt. Und mit ihrem erfrischendem Vintage-Jazz, Swing, Blues und Gospel-Gemisch haben sich „The Revivalists“ aus Holland längst einen guten Ruf über die Landesgrenze hinaus erspielt.

Die beiden Leadinstrumentalisten Jonny Boston (Saxophon , Klarinette) und Coosn Zwangerman (Trompete) gehören zu den Top-Jazz-Musikern der Niederlande und haben in diversen bekannten Jazz-Bands gespielt. Besonders die Vita von Jonny Bristol gibt einiges her. Der Reeds-Spieler spielte sogar schon in der Band von Jamie Cullum und Top-Formationen der Hot-Jazz-Szene. Namen wie Phil Mason’s New Orleans All Stars, The Pasadena Roof Orchestra, King Pleasure & The Biscuit Boys oder Barry Martyn & The Young Bloods sind schon Markenzeichen.

Auch mit Musikern wie Georgie Fame oder Roy Hargrove stand Boston auf der Bühne. Außerdem kann er auf ein Engagement beim Royal Philharmonic Orchestra Boston und The Revivalists, die sich in Holland auch in der LindyHop-Szene einen Namen gemacht haben, zurück blicken.

 

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THE N’AWLINS BRASS BAND

(Niederlande)

Der Auftritt und die Paraden von Brass Bands gehören inzwischen zum festen Bestandteil in Davos und es ist den verschiedenen Orchestern immer eine grosse Ehre, am Davos Sounds Good mitwirken zu dürfen. Auch die N’Awlins Brass Band aus Holland kommt wieder gerne zurück und zählt – wie wir wissen – zu den Besten ihres Fachs, zumal ihr Bandleader und Trompeter Jan Wouters durch seine verschiedenen Auftritte in der Vergangenheit in Davos bestens bekannt ist. Die Band versteht es, die traditionellen Elemente des New Orleans Jazz mit modernen Einflüssen zu verbinden. Ihr daraus entstehender „Funk“ und „Groove“ ist das Kennzeichen dieser Formation.

Ganz besonders in Erinnerung ist noch immer die tolle und spontane Schwimmeinlage von Jan Wouters während des Konzertes am Dorfseeli vom Juli 2014. Liegend hat er dort unbeirrt auf seiner Trompete weiter gespielt.

 

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THE BUDAPEST JAZZ STEPS

(Ungarn)

Mit der Gründung im Jahr 2000 haben sich die 6 Profimusiker aus Ungarn das Ziel gesetzt, ihren Lieblingsstil des Jazz – den arrangierten Swing der 30er und 40er Jahre – am Leben zu erhalten, wozu natürlich auch Dixieland-Kompositionen zu zählen sind. Die Mitglieder der JSB sind professionelle Musiker mit langjährigen Tätigkeiten im klassischen Bereich und im Jazz. Sie sind an vielen Festivals in Ungarn und ganz Europa gern gesehene und gehörte Gäste. Sie erhielten wegen ihrer Vielfalt im Repertoire, Stilen und Stücken in originalen Arrangements grosse Popularität, aber auch dank ihrer exzeptionell lebendigen Bühnenpräsenz.  

 

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TEARS FOR BEERS

(Schweiz)
(spielen nur am Montag, 6.7.15)

Mit ihrem überdurchschnittlichen Potential an Kraft, Technik, Stilbewusstsein und Musikantentum sind die TEARS FOR BEERS ein absoluter Glücksfall für Davos Sounds Good. Dass ihren Song-Versionen kein musealer Charakter anhaftet, liegt an der unprätentiösen Performance, der optimistisch-heiteren Ausstrahlung, ganz schlicht und einfach am offenen zur Schau getragenen Spass an der Freude. Mit ihren Genre-Ohrwürmern gestattet das Sextett weder sich selbst noch dem Publikum Verschnaufpausen oder Erholungsphasen. Mit ihren zum Teil bekannten und eingängigen Blues-Nummern sorgen sie für ein stimmungsvolles Ambiente.

TEARS FOR BEERS grooven richtig los. Mit frisch gebügelten Soulbrothers spielt die Band schweren Gangsta Blues, dazu eine geballte Ladung Rock und eine Prise knackigen Funk. Die Rhythm & Blues Truppe legt eine ultimative Liveshow auf die Bretter. Den Zuschauer erwartet ein explosives und schweisstreibendes Spektakel. Are you ready? 

 

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